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Emma stellt sich vor

ente_topHallo, ich bin die Emma, die Ente dieser Geschichte.

Geboren, oder besser gesagt erschaffen, wurde ich im Mai 2013 in der Oststeiermark. Dort verbringe ich auch die meiste Zeit, aber ich pendle auch regelmäßig in andere Bundesländer und da vorallem nach Niederösterreich.

Da ich sehr wissbegierig bin, wollte ich mich vorab immer über meine nächsten Orte die ich besuche informieren. Allerdings wurde mir sehr schnell klar, dass die meisten Angebote zur Information über Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, … entweder kaum wirkliche Information bieten, oder von den örtlichen Touristikern gestaltet werden, so dass natürlich alles schön geredet wird

Da ich mir sicher bin, dass es auch ganz vielen anderen Enten oder Menschen auch so geht und ich mittlerweile eine richtige Ent(e)deckerin bin, habe ich mich dazu entschlossen meine Erfahrungen mit euch in diesem Blog zu teilen. Ihr könnt mich auch gerne als eure virtuelle Reiseführerin durch die Steiermark und Niederösterreich bezeichnen.

Ich freue mich jederzeit über Post oder auch nur über Kommentare zu den Beiträgen.

Viel Spass beim gemeinsamen Ent(e)decken wüscht euch
Emma, die Ent(e)deckerin

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Die bequeme Art des Reisens

Emma blickt aus dem Zugfenster
Emma blickt aus dem Zugfenster

Liebe Kinder, Damen, Herrn und Küken!

Wie ihr ja sicher schon mitbekommen habt, dreht sich in meinem Blog alles um meine Ent(e)deckungstouren in der Steiermark und in Niederösterreich. Falls ihr euch jetzt schon gefragt habt, wie ich da meistens zwischen den beiden Bundesländern hin und her komme, möchte ich euch jetzt die Antwort darauf geben.

Ich bin eine faule Ente und mag nicht fliegen, wie es viele meiner Artgenossen vielleicht tun würden. Also fahre ich mit dem Zug. Wer jetzt glaubt ich nutze die ca. 2,5 Stunden lange Zugfahrt von Graz nach Wien, und natürlich auch in die andere Richtung, für ein Schläfchen, der irrt. Schließlich bin ich ja eine Ent(e)deckerin und zu entdecken gibt es auf dieser Zugstrecke genug. Ja sogar so viel, dass ich mir fest vorgenommen habe, einmal einen eigenen Ausflug auf den Semmering zu machen, nur um über diese besondere Eisenbahnstrecke zu berichten.

 

Blick aus dem Zugfenster am Semmering
Blick aus dem Zugfenster am Semmering – im Hintergrund das Kurhaus Semmering

Hierbei handelt es sich um die älteste Gebirgsbahn Europas, die 1854 eröffnet wurde, und bis zum heutigen Tag noch die selbe Trasse hat. Ein Tunnel durch den Berg, der Semmering-Basis-Tunnel, war lange Zeit Spielball der österreichischen Politik. So dass nach etlichen Umplanungen im letzten Jahr mit den Vorarbeiten zum Tunnelbau begonnen wurde. Also die nächsten 10 Jahre kann man sicherlich noch die einzigartige Fahrt über den Berg genießen.

Während der Fahrt fühlt man sich, zumindest zwischen Mürzzuschlag und Gloggnitz, in die Zeit der Monarchie zurückversetzt. Zahlreiche Bauwerke der Jahrhundertwende erinnern an den einstigen Glanz der Region, als sich die Wiener Gesellschaft am Semmering traf.

Wenn es auch nicht die schnellste Variante von der Steiermark nach Niederösterreich zu kommen ist, so ist die Zugfahrt über den Semmering sicher wohl eine spezielle Erfahrung, nicht nur für Ent(e)deckerinnen.

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Ausflug nach Pöllau bzw. Pöllauberg

Emma vor der Kirche in Pöllauberg
Emma vor der Kirche in Pöllauberg

Endlich war es soweit – mein erster Ausflug stand vor der Tür!

Gespannt machte ich mich am Wochenende auf den Weg nach Pöllau und dann weiter nach Pöllauberg. Gespannt nicht nur deshalb weil ein guter Freund meinen Menschenfreunden eine gute Konditorei bzw. deren Erdbeertörtchen empfohlen hat, sondern auch weil das Wetter ein typisches – frei nach Peter Rosegger – ein nehm‘ man mit, lass man da (den Regenschirm) Wetter war. Ich ließ den Regenschirm zuhause, schließlich bin ich eine Ente auf Ent(e)deckungsreise und Enten haben nichts gegen Wasser.

In Pöllau angekommen war die empfohlene Konditorei Ebner, in einer vom Hauptplatz abzweigenden Gasse, dank eines unübersehbaren Wegweisers, schnell gefunden. Nicht gefunden habe ich allerdings die empfohlenen Erdbeertötchen. Naja vielleicht beginnt die Erdbeersaison erst so richtig, aber  beim Anblick der vielen Köstlichkeiten in der Kuchenvitrine war schnell Ersatz gefunden. Ein gutes Stück Steirertorte, aussen und innen grün von den verarbeiteten Kürbiskernen. Die Torte hat wunderbar gemundet.  Während des Lokalaufenthalts entlud sich draussen ein Gewitter, das aber beim Verlassen des Lokals auch schon wieder vorbei war. Ich konnte aber nicht anders als auch noch einen Lebkuchen beim Ebner zu kaufen. Schließlich ist der ja auch überregional bekannt.

Nach der süßen Stärkung besichtigte ich noch das Schloß Pöllau, ein ehemaliges Stift, dessen markante spätbarocke Kirche die größte Kirche aus dieser Zeit in der Steiermark ist. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass die Kirche vom Grundriss her dem Petersdom in Rom nachempfunden ist. Deshalb wird sie auch der steirische Petersdom genannt. Ich empfand es schon spannend, dass in dieser eigentlich kleinen Ortschaft Pöllau mit ca. 2000 Einwohnern eine so große Kirche gebaut wurde. Schließlich kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass hier früher viel mehr Menschen lebten.

Noch beindruckt von der großen Kirche mit ihren bunten Fresken setzte ich meine Ent(e)deckungsfahrt in der Gegend fort und fuhr nach Pöllauberg. Eine kleinen Ortschaft gleich hinter Pöllau, wie es der Name schon sagt, auf einer Anhöhe gelegen und ja auch dort steht eine weithin sichtbare Kirche.

In Pöllauberg angekommen wird man sofort darauf hingewiesen, für wie schön andere Menschen dieses Fleckchen der Steiermark halten. Man hat diverse Blumenschmuckpreise gewonnen und auch eine „Platzwahl“ einer überregionalen Tageszeitung. Dass den EinwohnerInnen Blumenschmuck ein Anliegen ist, fällt einem sofort auf, aber ob der Ort einer der schönst geschmückten in Europa sein soll vermag ich nicht zu beurteilen – vielleicht liegt es ja auch daran, dass erst einige Minuten zuvor ein Gewitter niedergegangen ist.

Unübersehbar wie die Blumen ist auch die Kirche. Die Kirche…nein es müsste eigentlich die Kirchen heißen. Auf der höchsten Erhebung steht ein kleines Kirchlein romanischen Ursprungs, das später barockisiert und der Hl. Anna geweiht wurde. Aber berühmt für Pöllauberg ist die große der Hl. Maria geweihte Wallfahrtskirche die man eben schon von weitem sehen kann. Aber es geht auch umgekehrt. Von dem kleinen Platz vor der Kirche hat man eine wundervolle Aussicht über das Pöllauer Tal und noch weiter über die Oststeiermark. Vielleicht wäre die Aussicht sogar noch besser wenn man die Bäume und Sträucher beim Aussichtsplatz etwas zurückschneiden würde, so dass auch kleine Enten wie ich die ganze Aussicht genießen können.

Nach einem kleinen Spaziergang trat ich bald wieder die Heimfahrt an, da schon wieder die nächsten Gewitterwolken am Himmel aufgezogen sind.

Wo liegt Pöllau bzw. Pöllauberg?

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